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Es werden Posts vom März, 2025 angezeigt.

Unser Weg mit Mika – Ein Zwischenstand aus dem Alltag mit einem besonderen Jungen ein Bericht der Mutter

Ein Erfahrungsbericht aus dem Jahr 2017 von Mikas Mutter Mika kam im April 2010 zur Welt – ein strahlender Junge mit einem besonderen Blick auf die Welt. Heute, im Jahr 2017, schaue ich als Mutter mit Stolz, Erschöpfung, aber vor allem mit unendlicher Liebe auf die Entwicklungen und Herausforderungen zurück, die wir gemeinsam gemeistert haben. Ein Alltag zwischen Schulbesuch und innerem Widerstand Seit seiner Einschulung im September 2016 hat sich viel verändert. Mika geht regelmäßig zur Schule – mit ein paar Ausnahmen. An manchen Tagen braucht er einfach mehr Zeit und schafft es erst zur zweiten Stunde. Und an Freitagen sagt sein Körper manchmal einfach „nein“. Seine Teilnahme am Unterricht ist stark von seiner Tagesform abhängig. Denn: Mika kämpft nicht gegen Schule – er kämpft mit dem Verlassen des sicheren Zuhauses, mit der Reizüberflutung draußen, mit all den lauten Stimmen in seinem Kopf. Seine Unruhe beginnt oft schon lange, bevor er überhaupt das Haus verlässt. Der Schulstart: ...

Mika – Ein Jahr voller kleiner und großer Schritte Ein persönlicher Rückblick aus dem Spielraumjahr 2015 von Lisa

Als ich Mika im Frühjahr 2014 im Rahmen meines Freiwilligen Sozialen Jahres bei AuJA-Spielräume kennenlernte, war mir noch nicht bewusst, wie sehr mich dieser kleine Junge beeindrucken würde. Seitdem begleite ich ihn regelmäßig drei Mal pro Woche für jeweils zwei bis vier Stunden – mal zu Hause, mal im Kindergarten. In dieser Zeit durfte ich erleben, wie viel Entwicklung in kleinen Schritten möglich ist, wenn Vertrauen, Geduld und echte Beziehung die Basis bilden. Wachstum in Sprache und Sozialverhalten Mika hat sich im letzten Jahr enorm verändert. Seine Fähigkeit, Bedürfnisse zu äußern und Konflikte mit kleinen "Deals" zu entschärfen, ist deutlich gereift. Er erwartet mich inzwischen mit konkreten Spielideen und kreativen Vorstellungen. Die Spielzeit ist für ihn zu einem festen, wichtigen Ritual geworden. Im Spielraum fördern wir gezielt die Interaktion – Blickkontakt, Sprache, Flexibilität und fantasievolles Spiel stehen im Mittelpunkt. Wichtig dabei: alles geschieht auf ...